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Medical Errors - Fehler in Krankenhäusern

Frequenz und Art der Zwischenfälle und der fahrlässigen Krankenhaus Versorgung in den Bundesstaaten Utah und Colorado.

Incidence and Types of Adverse Events and Negligent Care in Utah and Colorado (Medical Care 2000 Mar; 38 (3): 247-9)

Abstract - (Übersetzung; Hervorhebungen by PiCo ):

Hintergrund

Für die anhaltende Debatte über die Frequenz und die Art der ärztlich verursachten Schäden (iatrogenic injuries) in amerikanischen Krankenhäusern war die Harvard Medical Practice Study, welche die Krankenhausaufenthalte des Bundesstaates New York im Jahr 1984 analysierte, eine relevante Informationsquelle.

Absicht der Studie (Objective)

Indem wir ähnliche Methoden wie bei der Harvard Medical Practice Study einsetzten schätzten wir (estimated) die Frequenzen und Arten der Zwischenfälle und die durch Fahrlässigkeit bedingten Zwischenfälle (negligent adverse events) in den Bundesstaaten Utah und Colorado im Jahr 1992.

Studien- Design und untersuchte Personen (Design and Subjects)

Wir zogen aus den Spitälern von Utah und Colorado eine repräsentative Stichprobe und wählten im nächsten Schritt mittels einer darauffolgenden Zufallsauswahl 15.000 nicht-psychiatrische Entlassungen aus. Jede Krankengeschichte wurde von einer trainierten "Überprüfungs Schwester" (nurse- reviewer) auf die Anwesenheit von zumindestens einem von 18 möglichen Kriterien die mit nachteiligen Ereignissen (adverse events) in Verbindung zu bringen sind, durchsucht (screened). War ein. oder waren mehrere Kriterien vorhanden, dann wurde diese Krankengeschichte von einem dafür trainierten Arzt überprüft, um festzustellen ob ein nachteiliges Ereignis oder ein durch Fahrlässigkeit bedingter Zwischenfall vorlag und er hatte das Ereignis zu klassifizieren.

Maßzahlen (measures)

Die Maßzahlen waren die Zwischenfälle und die durch Fahrlässigkeit bedingten Zwischenfälle.

Resultate

Zwischenfälle kamen in 2,9%, +/- 0,2% (Mittelwert, +/- Standard Abweichung) der Krankenhausaufenthalte in den beiden Staaten vor. In Utah waren 32,6% +/- 4% der Zwischenfälle durch Fahrlässigkeit bedingt; in Colorado 27,4% +/- 2.4%. Der Tod ereignete sich in 6.6% +/- 1,2% der Zwischenfälle und in 8,8% +/- 2,5% der durch Fahrlässigkeit bedingten Zwischenfälle. 44,9% aller Zwischenfälle ereignete sich bei Operationen; 16,9% waren fahrlässig, und 16,6% endeten in dauerhafter Behinderung. Medikamenten - Zwischenfälle waren die hauptsächle Ursache für die nicht bei Operationen aufgetretenen Zwischenfälle (19,3% aller Zwischenfälle, davon 35,1% mit Fahrlässigkeit und 9,7% verursachten dauerhafte Behinderung). Die meisten Zwischenfälle waren Chirurgen zuzuordnen (46,1%, davon 22,3% mit Fahrlässigkeit) und Internisten (23,2%; 44,9% mit Fahrlässigkeit).

Schlußfolgerungen

Die Frequenz und die Art von Zwischenfällen in Utah und Colorado im Jahr 1992 war ähnlich wie diejenigen im Staate New York im Jahr 1984.

Ärztlich verursachte Schäden sind weiterhin ein bedeutsames Problem der Öffentlichen Gesundheit (public health problem). Die Verbesserung der Systeme der chirurgischen Versorgung und der Arzneimittelverabreichung könnte die Krankheitslast die durch ärztliche Schäden bedingt ist in bedeutsamen Ausmaß verringern (substantially reduce the burden of iatrogenic injury).

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