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Ausch, 1968, Als die Banken fielen

Karl Ausch - 1968 geschrieben, nun ungeahnt aktuell nach 90 Jahren Als die Banken fielen. Zur Soziologie der politischen Korruption  
 von  Karl Ausch. 1968 fertiggestellt.  2013 neu herausgegeben.  ISBN 978 390 160 2511


Österreich unter dem "Troika" Diktat des Völkerbund-Statthalters.

Weil Banken 10 Jahre nicht pleite gehen durften, ging dann die letzte, die berühmte Creditanstalt(CA) bankrott und in die Weltwirtschafts-Literatur ein.

 

Zeitraum des Dramas 1922 - 1938.

Ein leicht zu lesender Plot, inklusive farbenfroher Beschreibung vieler handelnder Personen,  wie hoher Beamter, Adeliger, Bankdirektoren, Minister, Bundeskanzler und Finanzflüchtlinge nach Kuba. Man lebte in Saus und Braus zwischen Wien und Semmering.

 

Deren Handeln als rationale Wirtschaftssubjekte wird nachvollziehbar und sehr lebendig beschrieben. Zum Beispiel Landeshauptleute die mit dem Geld der Bürger spekulierten (Steirer-Bank). Raiffeisenfunktionäre die  Einlagen ihrer Subbanken verspielten (Eigengeschäfte in der Bauern-Bank).

 

Hunderte Banken schossen in Wien aus dem Boden, in der Mariahilferstrasse (MaHü) alleine gezählte 87.

Mitglieder der Wiener Kaufmannschaft verspekulierten sich in Ihrer Bank auch. Mit einer weiteren insolventen Bank (Boden - Creditanstalt) kam diese durch Druck der (schwarzen) Regierung, an die Creditanstalt.  Es wurde alles "unter der Decke gehalten", die Bürger wurden nicht informiert. 

 

Folge: Die nie umgesetzten Bank-Insolvenzen, türmten sich dann auf, zum Super-Bankrott der CA (11. Mai 1931). Damit begann die europäische Bankenkrise in Folge der weltweiten großen Depression. Die CA musste mit Steuergeldern eines bettelarmen Landes gerettet werden. Die Schulden daraus tilgte dann vorzeitig der 2. Weltkrieg.

 

Grundursache war jedoch die verfehlte volkswirtschaftliche Steuerung durch die Siegermächte in Europa. Der Völkerbund spielte damals die Rolle der heutigen Troika. Österreich 1924 ~ Griechenland 2014.

 

Die Art der 16-jährigen Finanzdiktatur des Völkerbundes wird  genau beschrieben. Die Regierung durfte ihre Beamten nicht zahlen, 100.000 mussten entlassen werden.  Die wichtigen Einnahmen von Post und Zoll wurden auf ein Sperrkonto geführt. Standen nur dem in Wien residierenden Völkerbund Kommissär zur Verfügung.

 

- Griechenland 2010 bis 2030?  Alles schon dagewesen, im Österreich der 1. Republik

 

  (Texterstellung Jänner 2014)  

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